In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde die Vorlage zur Unterbringung von Geflüchteten mit breiter Mehrheit beschlossen. Für uns ist klar, dass wir den Geflüchteten, die berechtigterweise zu uns kommen, helfen müssen und das gerade auch im Hinblick auf die ukrainischen Geflüchteten unser Beitrag zur Abmilderungen der Folgen des russischen Angriffskriegs sein kann. Daher gilt unser großer Dank an die Bürgerschaft, die hier eine enorme Hilfsbereitschaft zeigt. Auch danken wir der Verwaltung für den transparenten Umgang bei dieser Thematik und der pragmatischen Suche an Lösungen. So unterstützen wir auch die Bestrebungen über Anmietungen und notfalls auch mit Container-Standorten so lange wie möglich die Belegung von Sporthallen zu vermeiden. Denn gerade der Sport und auch das restliche gesellschaftliche Leben hatte bereits in den vergangenen Jahren etliche Einschränkungen zu ertragen. Auch braucht es sicherlich zusätzliche Stellen im Sozialen Dienst. Unsere Hoffnung ist jedoch, dass sich die Situation auch wieder verbessert und daher haben wir beantragt, die Stellen auf drei Jahre zu befristen. Denn in Zeiten, in denen uns eine Rezession erwartet, sollte man aus unserer Sicht mit dauerhaften Stellen sorgsam umgehen. Leider wurde unser Antrag jedoch von den anderen Fraktionen abgelehnt. Im Ziel und in weiten Teilen der Umsetzung ziehen wir aber an einem Strang. Es gilt aber immer auch die Bevölkerung mitzunehmen und auch hier weiterhin für einen breiten Rückhalt zu werben.
(Verfasser: Dennis Birnstock)