Der Filderstädter Gemeinderat hat auf Antrag der Stadtverwaltung beschlossen, dass drei Filialen der Städtischen Bibliothek geschlossen werden. Diesen Beschluss bedauern wir sehr. Damit geht ein Stück der Selbständigkeit der Stadtteile verloren.  Es war das Jahr 2004, da war die Schließung schon mal ein Thema. Es waren rein finanzielle Gründe,  die für eine zentrale Bibliothek als Argument ins Feld geführt wurden. Das war schon so damals, aber große Teile der Bevölkerung waren dagegen und sprechen mit der Politik. Das Ergebnis war, dass die Räume nicht geschlossen wurden und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit waren in den Büchereien mit zu arbeiten. Das war großartig. Das war Ehrenamt  pur.
An dieser Stelle bedanken wir uns für diesen beispielhaften Einsatz in den vielen Jahren. Uns ist klar, dass die Schließung sonst viel früher gekommen wäre. Jetzt ist es aber soweit. Leider gingen die Ausleihvorgänge weiter zurück.  Auch wir müssen dies wohl jetzt anerkennen und wohl oder übel uns für einverstanden erklären. Trotzdem, wir bleiben dabei. Es wird was fehlen.  Erfreulich ist aber auch, dass der Bestand der Bücher in den Stadtteilen bleiben und in die Büchereien der Grundschulen eingegliedert wurden. Das ist gut so. Wir begrüßen auch die Aussagen der Verwaltung und der Gemeinderatsfraktionen nach einem Ersatz für den Wegfall der Büchereiräume zu schauen, wie immer diese Eratzlösung auch aussehen wird. Allein der Wille ist zunächst mal zu begrüßen. Wir werden dies beobachten und wenn notwendig auch einfordern.